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Schutzschirm für Manager

Wenn einer Führungskraft eines Unternehmens ein Fehler unterläuft, kann er von mehreren Seiten belangt werden und muss unter Umständen sogar mit seinem Privatvermögen haften. Es gibt jedoch eine Absicherungsmöglichkeit.

9.11.2015 (kunid) Immer wieder wird von den Medien berichtet, dass Unternehmens-Verantwortliche für Fehlhandlungen und -entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Handelt es sich dabei um einen fahrlässigen Fehler, kann eine Versicherungspolizze zumindest das Kostenrisiko minimieren.

Es gibt zahlreiche Fehler und Fallstricke, die für Vorstände, Geschäftsführer, leitende Angestellte sowie für Kontrollorgane eines Unternehmens wie Aufsichtsrat, Verwaltungsrat oder Beirat teuer werden können. Denn für diverse Handlungen und Entscheidungen steht der Verantwortliche persönlich nicht nur bei öffentlichen Stellen wie dem Finanzamt oder sonstigen Behörden, sondern auch bei diversen anderen Stellen in der Haftung.

Je nach Umstand kann beispielsweise ein Vorstand für Fehlentscheidungen von Anteilseignern oder dem Aufsichtsrat der Firma in Haftung genommen, aber auch von Konkurrenten, Kunden oder Mitarbeitern sowie ehemaligen Firmenangehörigen auf Schadenersatz verklagt werden. Unter Umständen haftet er dann auch mit seinem Privatvermögen.

Sorgfaltspflicht

Grundsätzlich unterliegt jeder Manager einer Sorgfaltspflicht gegenüber seinem Unternehmen, das heißt, er darf keine überzogenen Risiken eingehen, muss Entscheidungen sorgfältig treffen und die diversen gesetzlichen Vorgaben einhalten.

Bereiche mit Haftungsrisiken gibt es viele: von der Personalführung und der Abführung der Sozialabgaben über Investitions-Entscheidungen von Firmenimmobilien und -technik bis hin zur Organisation betrieblicher Abläufe, der Einhaltung von Fristen und dem richtigen Verhalten im Insolvenzfall.

So könnte ein Personalmanager, der die Bewerber für eine Stelle in der Buchhaltung des Unternehmens ungenügend prüft und deswegen einen bereits wegen Betrugs Vorbestraften einstellt, für den Schaden in Haftung genommen werden, wenn dieser Mitarbeiter Firmengelder unterschlägt.

Teure Fehlentscheidungen im Geschäftsleben

Schadenersatz-Forderungen seitens der Gesellschafter einer Firma drohen beispielsweise, wenn ein Geschäftsführer eine von vornherein nicht für die Anforderungen ausreichend dimensionierte IT-Anlage installieren lässt und deshalb teure Nachbesserungen erforderlich sind. Auch wenn beispielsweise Firmengrundstücke aufgrund nicht eingeholter Vergleiche weit unter Marktwert verkauft wurden, kann der Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden.

Ebenfalls haftungsrelevant kann es werden, wenn Zahlungstermine, wie sie zum Beispiel für die Zahlung von Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialkassen gelten, nicht eingehalten werden und deswegen Säumniszuschläge zu entrichten sind. Zudem kann es Probleme geben, wenn nicht gerechtfertigte Rechnungen wegen mangelhafter Kontrolle bezahlt wurden.

Zahlreiche Fallstricke für Manager drohen auch hinsichtlich des Insolvenzrechts. So kann ein Unternehmensleiter belangt werden, wenn er weiter Waren einkauft, obwohl sich die Zahlungsunfähigkeit der Firma bereits abzeichnete. Die rechtlichen Grundlagen zur Managerhaftung für Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer sind unter anderem im Aktiengesetz und im GmbH-Gesetz geregelt.

Berufshaftpflicht-Versicherung für Manager

Damit nicht gleich die finanzielle Existenz eines Managers, dem ein Fehler vorgeworfen wird, auf dem Spiel steht, bietet die Versicherungswirtschaft mit der D

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